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Hochzeitsbräuche und Rituale

 

Welches sind die bekanntesten Hochzeitsrituale?

 

Reiswerfen bei der HochzeitDer Junggesell(inn)enabschied


Während früher zumeist nur der Junggesellenabschied gefeiert wurde, dürfen die zukünftigen Bräute heutzutage auch noch einmal mit ihren Freundinnen auf die Piste gehen. Beim diesem Anlass trifft man sich mit allen guten Freunden, um noch einmal ohne den Partner ausgelassen zu feiern. Bei den Männern steht zumeist eine ausgiebige Kneipentour auf dem Programm. Der zukünftige Bräutigam muss diverse, oft peinliche, Aufgaben erfüllen, wie zum Beispiel fremde Damen um einen Tanz bitten.

 

Manche Aufgaben dienen auch dazu Geld in die Kasse zu bekommen, um den Junggesellenabschied zu finanzieren. Hierbei können zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen oder in der Straßenbahn originelle, kleine Spaßprodukte verkauft werden. Beim Abschied der Junggesellin treffen sich die Frauen meist zu einem gemeinsamen Event. Während im Vorfeld ähnliche Rituale wie bei den Männern vollzogen werden, endet der Abend in einem außergewöhnlichen Restaurant oder in einem Musical.

 

Der Kauf des Brautkleids:


Da es angeblich Unglück bringt, wenn der Bräutigam das Hochzeitskleid vor dem besagten Tag zu Gesicht bekommt, trifft die Braut die Wahl des Hochzeitskleides ohne ihren zukünftigen Mann. Dies ist ein schöner Anlass, um mit der Mutter oder Freundinnen gemeinsam shoppen zu gehen. Bedenken sie hierbei jedoch unbedingt, dass nahezu alle Brautgeschäfte nur noch nach Terminvereinbarung beraten. Dies verlangt im Vorfeld zwar ein wenig Terminorgani- sation und –planung, dafür steht ihnen die Verkäuferin mit voller Aufmerksamkeit zur Verfügung. Somit ist eine ideale Beratung von hoher Wahrscheinlichkeit. Sobald die Wahl des Brautkleides feststeht, werden dem Bräutigam lediglich ein paar kleine Details verraten, damit man als Hochzeitspaar am Tag der Hochzeit harmoniert. Neben einem Bräutigam mit schneeweißem Anzug würde ein champagnerfarbenes Kleid nicht seine volle Wirkung entfalten können. Informationen über das Brautkleid an den Bräutigam als nur „so viel wie nötig, so wenig wie möglich!“

 

Der Brautschuhpfennig


Wer seine Hochzeit zeitig genug plant, kann damit beginnen Brautschuhpfennige zu sammeln. Auch wenn es mittlerweile wohl eher der „Brautschuh-Cent“ heißen müsste, so hat sich dieser Brauch jedoch über Jahrzehnte durchgesetzt. Dieser traditionelle Brauch symbolisiert, dass die zukünftige Braut sparsam ist und mit Geld wirtschaften kann.

 

Der Polterabend


Nach der getrennten Veranstaltung des Jungesell(inn)enabschieds, steht kurz vor der Hochzeit der Polterabend an. Zum Polterabend werden alle Gäste eingeladen, welche den Rahmen einer Hochzeitsfeier gesprengt hätten. Dies können Vereinsmitglieder oder zum Beispiel die Arbeitskollegen sein. Natürlich dürfen auf dem Polterabend auch die engsten Verwandten, besten Freund und Trauzeugen nicht fehlen. Alle geladenen Gäste bringen altes Porzellan mit, welches auf dem Polterabend geworfen und zertrümmert wird, denn – „Scherben bringen Glück“!

 

Bräuche am Hochzeitstag

 

Der englische Reim “Something Old, Something New, Something Borrowed, Something Blue” – was übersetzt soviel bedeutet wie “ etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ soll auf das bisherige Leben, die zukünftige glückliche Ehe und die damit verbundene Treue verweisen.

 

Trägt die Braut am Tag der Hochzeit zudem einen Glückspfennig im Schuh, symbolisiert dies finanziellen Wohlstand.

 

Beim Verlassen der Kirche wird das frisch vermählte Pärchen mit Blütenblättern und/oder Reis als Zeichen der Frucht- barkeit beworfen.

 

Nach der Trauung wird dem Brautpaar eine stumpfe Schrotsäge übergeben, mit welcher das Ehepaar einen dicken Baumstamm auf einem Sägebock in gemeinschaftlicher Arbeit durchsägen muss.

 

Mit großem Autogehupe geht es zur Örtlichkeit der Hochzeitsfeier.

 

Kaum dort angekommen, so wird dem Bräutigam auch schon seine Braut entführt. Die „Entführer“ ziehen hierbei von Kneipe zu Kneipe und hinterlassen dem Bräutigam die zu zahlende Rechnung. Je schneller die Braut gefunden wird, umso eher geht die Hochzeitsfeier los und umso günstiger kommt der Bräutigam davon.

 

Nun kann die eigentliche Hochzeitsfeier offiziell mit dem Hochzeitstanz bzw. dem Hochzeitswalzer eröffnet werden.

 

Auf der Hochzeitfeier findet üblicherweise auch der Brauch des Brautstraußwerfens statt. Hierzu versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut, welche ihren Brautstrauß mit verbundenen Augen hinter sich wirft. Oftmals wird heutzutage allerdings ein zweiter Brautstrauß angefertigt, damit die Braut sich von ihrem Brautstrauß nicht trennen muss. Die Junggesellin, die den Brautstrauß fängt, soll die nächste glückliche Braut werden. Und somit ist die nächste Hochzeit schon vorprogrammiert.

 

 

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